Samstag, 27. August 2016

Samstagfreuden Sommerpost - Kalenderwoche 34

Pünktlich zum Wochenende trafen  Silkes (ohne eigenen Blog) Paradiesbuchseiten bei mir ein. Der richtige Zeitpunkt um sie sofort vorzustellen.
Silke hat hier Seiten mit einem Begleittext versehen, der eine ganze Geschichte erzählt. Und da ich es nicht besser kann lasse ich Sie einfach selber zu Wort kommen.
Hier sind also Ihre Seiten und Ihre Geschichte:



Liebe Silke vielen Dank für diese Samstagsfreude. Deinen Text werde ich auf jeden Fall mit in mein Paradiesbuch aufnehmen. Mehr Paradiesbuchseiten findet Ihr hier.

Sonntag, 21. August 2016

Paradiespost - Kalenderwoche 33

Und hier ist die sechste Paradiespost, dieses mal von Karin. Schon der Briefumschlag lässt Sommerfreuden pur vermuten.



Und so ist es auch. Auf einer Sommerwiese in den Tag hineinträumen, Apfel-Bananen-Limetten-Marmelade gleich aus dem Glas naschen, warten bis die Sonne untergeht, dabei dem Gesang der Vögel lauschen und am Ende sein Bett unter freiem Himmel aufschlagen und auf Sternschnuppen warten. Alles das sind echte, paradiesische August - Sommer - Freuden.

 

Nicht zu vergessen die beiliegenden Grüße. Die werden sicher gleich als weitere Seite meinem Paradiesbuch beigefügt.



Vielen Dank liebe Karin. Wer noch mehr paradiesische Post bewundern will, findet sie hier.

Sonntag, 14. August 2016

Sommerpost 2016 - Das Warten hat sich gelohnt -

Welche Freude! Dieses Wochenende hatte ich gleich zwei Umschläge mit Paradiespost in meinem Briefkasten.

 

Kalenderwoche 31

 

Hier die lang erwartete Post von Rima  (ohne Blog). Ein Feuerwerk der Farben, so schöne Symbole und alles ganz akkurat gedruckt. Von dieser Perfektion bin ich begeistert. Hier war eine Könnerin am Werk. Vielen lieben Dank auch für den kleinen Stempel. Der werde ich auf einen Korken kleben und damit in Zukunft meine Briefe verschönern. Deine Karte mit den Federdrucken wird  auch einen Platz in meinem Paradiesbuch finden.


Kalenderwoche 32

 

Dann gab es gleich noch einmal Post. Der Briefumschlagvon Synnöve mit dem wunderhübschen gestempelten Vögelchen. Auch hier ganz akkurat gearbeitete Seiten mit wunderschön zarten Stempelmustern. Vögel, Schmetterlinge, Federn, ein Fisch im Fluss und ein Sonnenrad - für wahr paradiesische Motive. Sehr anrührend ist auch das Gedicht, dass ihrem Brief beiliegt. Auch dafür wird es eine Seite in meinem Paradiesbuch geben.


Vielen, vielen Dank an Euch.

Montag, 8. August 2016

Postersteiner Kreativsommer


Sonntag - und die Zeit ein wenig zurück zu schauen auf inzwischen drei kreative Wochenenden in Posterstein auf dem Kunst- und Kräuterhof bei Bettina Martin.
Beginnen möchte ich mit einem Kurs des VHS Kulturcampus organisiert vom Vhs Landesverband Thüringen   "Upcycling von Textilien und Schmuckgestaltung mit Papier" unter Leitung der Dozentinnen Gerlinde Rusch und Cordula Hartuung. Ein geniales Wochenende mit tollen Ideen und Anregungen. Aus Zeitungs- und Geschenkpapieren, alten Buchseiten, handgeschöpften Papieren, Makulaturbögen aus der "Postersteiner Druckwerksstatt", Verpackungen und und und ...entstanden handgedrehte Perlen bis zu fertigen Schmuckstücken. Erstaunlich ,was man alles aus Papier machen kann und welche grafische Wirkung alleine koreanische Schriftzeichen in Kombination mit rotem und schwarzem Papier erreichen können.
Am zweiten Tag haben wir dann in den schönsten Stoffproben geschwelgt, kombiniert mit Filz, Perlen, Folien oder Silberdraht, verhäkelt mit Spitzen oder alten Tonbändern auf Leinwände gezogen, zu Taschen verarbeitet oder einfach als Raumschmuck...wir hätten noch Tage damit zubringen können die vielen Anregungen und Ideen zu verarbeiten.
Zwei Wochen später trafen sich acht Teilnehmer zum Malen und Drucken im Garten. Dieses mal selbst Kursleiterin, habe ich das experimentelle Drucken betreut. (Leider gibt es deshalb auch nicht so viele Bilder.)  Mit Hilfe von wasserlöslichen Linoldruckfarben sind wir der Natur zu Leibe gerückt. Von benutzten Druckplatten abgenommene Farbreste bildeten den Hintergrund. Darauf haben wir dann Muster mit Blättern, Blüten, Strukturen von Sackleinen, Schnur oder alten Gemüsenetzen gesetzt. Mit Hilfe einer Nudelmaschinen haben sich die Teilnehmer am Milchtütendruck versucht. Die so entstandenen Drucken haben wir zum Gestalten von Karten und kleinen Alben verwendet.


Der zweite Teil der Veranstaltung widmete sich dem freie Malen. Auch hier ging es vor allem darum verschiedene Techniken auszuprobieren. Arbeiten mit Strukturpasten und Acrylfarbe, Aquarellieren, das Arbeiten mit Moorlauge als Zeichenmedium oder Mischtechniken aus allen vorher genannten Möglichkeiten standen auf dem Programm. Der Kurs wurde von Bettina Martin.angeleitet. (Auch hier habe ich verpasst ausreichen zu fotografieren - leider!)
Das dritte Kreativwochenende ist noch ganz frisch. An den letzten zwei Tagen wurde es ganz handfest.
Mit Hammer und Meißel, Raspel und Säge, Bohrer und Schleifpapier wurde Gasbetonsteinen oder Speckstein zu Leibe gerückt. Wiederum unter Anleitung von Bettina Martin versuchte jeder Kursteilnehmer bzw. jede Teilnehmerin (Frauen sind selbst bei diesem Kurs in der Überzahl!) eine eigenen Idee umszusetzen. Natürlich holt man sich vorher Anregungen aus Büchern oder aus dem Internet. Aber so richtig interessant wird es erst, wenn man sich von der Vorlage löst und eigene Ideen einfließen, die Arbeiten ihren individuellen Charakter bekommen. Wie so oft, war die Zeit einfach zu kurz und einige Figuren wurden nicht ganz fertig. Trotzdem will ich hier alle Arbeiten zeigen.


Wichtig bei allen Kursen ist der Austausch, der Blick "über den eigenen Tellerrand" - eine Bereicherung sowohl für die Kursteilnehmer als auch für die Kursleiter.
Dazu kommt nicht zu letzt das Umfeld auf dem Kunst -und Kräuterhof in Posterstein, über das ich schon einmal hier berichtet habe. Gute Gespräche ergeben sich von ganz alleine am Mittags- oder Kaffeetisch oder in einer kleinen Arbeitspause. Und für das leibliche Wohl wird immer vorbildlich von Bettina Martin gesorgt, die nicht nur ein Universaltalent - Malerin, Bildhauerin und Keramikerin, sondern auch eine begnadete Köchin, Kräuterfrau und Gastgeberin ist.
Der Kunst- und Kräuterhof mit allen seinen Aktivitäten ist eben ein Rundumpaket. Die schöne Atmosphäre singt und klingt nach einem solchen Wochenende noch lange in mir nach. Danke an dich Betti und an alle anderen Kursleiterinnen und Teilnehmerinnen. 

Sonntag, 31. Juli 2016

Sommermailart 2016 - Kalenderwoche 30

Das war also meine Woche. Pünktlich ohne Stress konnte meine Post auf Reisen gehen,  hatte ich doch gleich mit Beginn der Aufgabenstellung meine Seiten in Angriff genommen. Das Angebot auch zu Pinsel und Farbe, Schere und Leim  und zu Tusche und Feder zu greifen, habe ich dabei schamlos ausgenutzt.  Ja ein wenig gedruckt habe ich und zwei drei Stempel habe ich geschnitten. Aber dazu später.
Hier also meine Seiten, meine Arbeitsweise und meine Gedanken.
Die Blattkonturen auf Seite eins sind mit weißem Wachsmalstift gezeichnet. Relativ stark, damit das Papier wirklich gut versiegelt ist. Danach habe ich mit Acryl - Spray in Enzian und Zitrone die Bögen eingefärbt.
Der Text ist mit Tusche auf Transparentpapier geschrieben. Es ist der Refrain aus dem Lied "Die Erde soll ein Garten sein..." geschrieben von Monika Ehrhardt, vertont von Reinhard Lakomy  und eines von vielen Geschichtenliedern aus "Der Wolkenstein".
Musik und Kinderlachen gehört in mein Paradies - die Geschichtenlieder von Reinhard Lakomy und Monika Ehrhardt die in märchenhaften, poetischen und doch so einfachen Bildern beschreiben, wie schön und wie verletzlich unsere Erde ist. Meine Kinder sind mit diesen Liedern aufgewachsen. Inzwischen  höre ich sie oft beim kreativen Arbeiten. Besonders mag ich den "Traumzauberbaum", "Schlapps und Schlumbo" und eben "Der Wolkenstein". Eine friedliche Erde ohne Hunger, Krankheiten, Neid, Missgunst und Gier nach Macht, aber voll von Liebe und Freundlichkeit, - das wäre doch das Paradies.
Die Rückseite von Bogen eins ist dann wirklich bedruckt - Blätter vom "Je-änger-je-lieber" und ein vor Jahren entstandener Linolschnitt. Gedruckt habe ich auf Aquarellpapier.
Für Seite drei habe ich noch einmal das Acryl - Spray verwendet . Dieses Mal in Zitrone, Reseda und  Apfel.
Die Blattformen habe ich aus Pappresten ausgeschnitten, auf das Papier gelegt und dann gesprüht. Nach dem Trocknen habe ich mit einem Pinselstift die Konturen der Blätter nachgezeichnet.
Für Seite vier habe ich den Bogen mit weißer Acrylfarbe versiegelt und  mit Druckertinte  - Magenta und Yellow -  Farbflecken gesetzt. In die noch nassen Farben wird Haushaltspiritus getropft, so das die Pigmente in den Farben zum Teil wieder verdrängt werden. Eine interessante Technik - die aber auch ihre Tücken hat. (Ich empfehle deshalb, diese Seite mit einer neutralen Zwischenlage abzudecken oder als Innenseite zu verwenden. Die Farben sind nicht ganz wischfest).Den Umriss für das P habe ich  mit Hilfe einer Schablone vorgezeichnet um danach mit Fineliner die Pflanzen zu zeichnen.
Der Kreis ist mit Hilfe eines Kreisschneiders geschnitten. Ich bin neugierig und so kann ich schon mal einen Blick auf die nächste Paradiesseite riskieren.

...Aufgabe beendet und noch so viele Ideen übrig? Da habe ich einfach noch einen Bogen begonnen.
Außerdem sind mir die ersten Seiten schon recht grünlastig geraten.
Meine vorerst  letzte Doppelseite ist auf blauem Karton, mit einer Schreibübung, einer Zusammenstellung von Blautönen und noch weiteren Versuchen mit Druckertinte und Haushaltspiritus.
Eine Seite bleibt frei um die Idee von Erika aufzugreifen. Vielleicht um paradiesische Wörter zu sammeln?
Zum Schluss noch ein kurzer Blick auf den Umschlag.
Hier habe ich nun doch noch auf die selbst geschnittenen Stempel zurückgegriffen. Der ausgeschnittene Kreis von Bogen zwei kommt noch zum Einsatz und als Beigabe für alle neuen kreativen Ideen ein kleines Notizheftchen aus Papierresten.
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Bis September kann ich nun entspannt auf weitere Seiten für meine Paradiesbuch  warten und bis dahin schon ein wenig das Buchbinden üben.









Freitag, 29. Juli 2016

Sommermailart 2016 - Kalenderwoche 28 und 29

Auch in diesem Sommer findet eine Sommer mail art  - eine Mail-Aktion von Tabea Heinicker und  Michaela Müller statt.


9 Teilnehmer gestalten 9x2 Doppelbögen beidseitig im Querformat und senden diese an die 8 anderen Gruppenmitglieder. Am Ende hat jeder Teilnehmer 72 Seiten in Form von 18 Doppelbögen, die er zu einem Sommerbuch binden kann. - Eine tolle Idee und ich darf in Gruppe 3  dabei sein.


Sommerpost  - Kalenderwoche 28 

 

Erika hatte es in unserer Gruppe am Schwersten. Sie war die Erste, die uns in der Woche vom 11. - 17.7. mit ihren Seiten überraschen durfte. Den Anfang machen zu müssen, ist bestimmt nicht leicht. Es gibt noch keine Berichte anderer Teilnehmer, keine Bilder,... man ist ganz auf sich gestellt. Diese Aufgabe hat Erika mit traumhaft zarten Seiten in blau und hellgrün  gelöst. (Ein Teil der Muster ist so zart, dass sie mein Scanner gar nicht richtig wiedergibt). Im Original sind die Seiten viel detailreicher und interessanter. Besser zu sehen auf Erikas Blog. 

Ganz besonders gefällt mir ihr Angebot, die Seiten weiter zu entwickeln.  Liebe Erika zu Deinem Fische werden sich sicher noch einige Exemplare hinzugesellen. Liegen doch in einer Mappe noch die zum Teil mit Fischen bedruckten Umschläge und Karten der Frühlingsmailart. Ich nehme also mit Freude Dein Angebot an. Vielen Dank für Deine Post
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Sommerpost - Kalenderwoche 29

 

Die zweite Post kam von Lucia.  Ich besuche gerne Ihren Blog Schreibtischwelten und hatte eigentlich mit einem kleinen Gedicht oder einer anderen "literarischen Paradiesfrucht" gerechnet. Um so  interessanter, für welche Bilder Sie sich entschieden hat.
Vor allem ihr Paradiesvogel hat es mir angetan. Der fliegt, schlendert oder hüpft  durch ein herrlich unperfektes Paradies. Ein Paradies zum Gießen und Bepflanzen, Leben und Lieben und manchmal auch nur zum Aushalten. Danke liebe Lucia . In deinem Paradies würde ich mich auch Wohlfühlen.

Samstag, 21. Mai 2016

Gastbeitrag -Frühling mail art von Ursula

Heute möchte ich in meinem Blog für Ursula zur Verfügung stellen. Sie hat keinen eigene Blog, aber in einer E-Mail von Ihren Siebdruckerfahrungen berichtet und zwei Bilder angefügt.. Darum veröffentliche ich hier ihre Nachricht ein und verlinke den Beitrag bei Müllerinart .





Hallo zusammen,

im Anhang schicke ich euch eine Fotocollage über die Entstehung meines Siebdruckes. Ich habe ja keinen Blog und zeige es nun auf diese Weise. Und auch noch eine Zusammenstellung aller Beiträge.......
Aufgezeichnet habe ich meine Fische auf Backpapier, nachdem ich mit Schablonenmaterial keinen Erfolg hatte. Das war zu dick und die Drucke dadurch verwischt. Einen Siebdruckrahmen habe ich mir gekauft. Textilfarbe und Rakel war vorhanden, also konnte es losgehen. Gedruckt habe ich auf einen vor längerer Zeit selbst gefärbten Stoff. Diesen aber vorher in acht Einheiten geschnitten, um besser damit umgehen zu können. Dann ging alles irgendwie sehr schnell bzw. habe ich mich richtig beeilt, damit die Farbe nicht auf dem Sieb trocknet.
Perfekt ist es nicht. Es ist eben ein erster Versuch des Siebdruckes mit selbst hergestellter Schablone. Ich hätte gerne mehrschichtig gedruckt, hatte aber Sorge, ob es dann eher vermasselt wird und ich nochmals von vorne anfangen muss.

Vielen Dank nochmals an alle Mitdruckerinnen der Gruppe 4. Ich habe mich über jeden einzelnen Stoff sehr gefreut!

Herzliche Grüße und ein frohes Pfingstfest
wünscht Ursula